Titel:

Die Entwicklung der Staatsausgaben und -einnahmen in der Schweiz

Beschreibung:  Die Entwicklung des Staatsanteils, die Verwendung der Staatsmittel, die Einnahmen des Bundes...
Autor:Michael Knobel
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ISBN: 0195189779   ISBN: 0195189779   ISBN: 0195189779   ISBN: 0195189779 
 
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Die Entwicklung der Staatsausgaben und -einnahmen in der Schweiz



Die Entwicklung des Staatsanteils

  • Vermehrte Zunahme des Staatsanteils durch neue Aufgaben
  • bei wachsenden Einkommen werden auch Staatsleistungen vermehrt nachgefragt
  • Arbeitsproduktivitätssteigerung im öffentlichen Bereich schlecht möglich
  • die Ausgabenfreudigkeit der Parlamente, speziell vor den Wahlen; und der Prestigegewinn der einzelnen Beamten durch hohe Budgetverwaltungen fördern den Staatsanteil
  • Zunahme der Nettostaatsquote bestätigt die zunehmenden Staatstätigkeiten


Die Verwendung der Staatsmittel

  • die aufgabenstärksten Gebiete sind in folgender Reihenfolge: soziale Wohlfahrt, Verkehr, Landesverteidigung, Landwirtschaft/Ernährung, Bildung/Grundlagenforschung und die Beziehungen zum Ausland
  • soziale Wohlfahrt stark ansteigend, dafür Landesverteidigung stark abnehmend
  • Zinslast liegt bei ca. 8 Millionen pro Tag
  • zwei Drittel des Bundesausgaben werden an dritte übertragen (Drehscheibenfunktion des Bundeshaushaltes)
  • Subventionen beanspruchen ca. 57% der gesamten Bundesausgaben


Die Einnahmen des Bundes

  • Indirekte Steuern (Mehrwertsteuern, Treibstoffzölle, Stempelabgaben, Einfuhrzölle sowie die uns bekannteren Alkohol- und Tabaksteuern)
  • direkte Steuern (auf Einkommen und Vermögen), Anteil an den Gesamteinnahmen nirgends so hoch wie in der Schweiz
  • übrige Einnahmen (Kehrichtssackgebühr, Patente, Zinseinnahmen, Museeneintritte usw.)


Die Entwicklung der Defizite

  • konjunkturelle Entwicklung (litt in den 90er Jahren unter dem wirtschaftlichen Krebsgang)
  • diese konjunkturell bedingten Defizite sind unproblematisch, weil sie mit dem wirtschaftlichen Aufschwung wieder verschwinden
  • strukturelle Defizite weitaus problematischer, da sie auch bei einer guten wirtschaftlichen Lage noch vorhanden sind
  • selbstverschuldete Defizite durch nicht antizyklisches Verhalten; sprich Fehlverhalten des Staates
  • Sanierungspläne zur Einschränkung der Defizite sind ein wichtiges Anliegen des Parlamentes

  
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Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Michael Knobel zur Verfügung gestellt.

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